Lange hat die Werft aus Augustow, knapp 200 Kilometer östlich von Warschau, sich auf den Bau von Motorbooten konzentriert, für Marken wie Quicksilver Hunderte kleinerer Kajütboote in Serie laminiert. Für Segler hatte der große Betrieb bislang nur die Balt 17 und 23 im Angebot, vormals als Jeanneau Sun Fast auf dem Markt – und seit jeher bei Balt produziert. Nun gibt es mit den Schwesternschiffen Balt 26 und 27 neues Leben in diesem Bereich.

Die neue Balt 27 auf der Havel Foto: YACHT/M.S. Kreplin









Bleiben Rumpf und Deck immer gleich, unterscheiden sich beide Varianten vor allem durch die An- und Einbauten: Zur Wahl stehen drei Kieloptionen, ein Einbaudiesel und die Möglichkeit, beide Schotten durch Rahmenspanten zu ersetzen, die entweder für Privatsphäre in Vor- und Achterkammer sorgen oder aber das Schiff großzügiger erscheinen lassen. Doppelt interessant: Die Yacht ist ohne Sondergenehmigung mit einem großen Pkw trailerbar, erfüllt in der Variante mit Festkiel aber gleichzeitig die Voraussetzung für küstenferne Fahrt nach CE, ist eine Yacht der sogenannten Kategorie B.

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Zum Test auf der Havel südwestlich von Berlin standen der YACHT gleich die Baunnummern 1 bis 3 zur Verfügung, die alle zusammen zeigten, dass sich die Werft auf qualitativ hochwertige Arbeiten versteht. Wie sich die Balt im Test geschlagen hat, lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben der YACHT.


Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung der YACHT, Europas größtem Segelmagazin

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