Die größte Segelyacht der Welt ist nun endgültig aus dem Kieler Hafen ausgelaufen. Nicht nur für eine Probefahrt (wir berichteten), sondern diesmal war es für eine Überstellung nach Spanien, wo das Schiff mit den gigantischen Proportionen und dem doch eher gewöhnungsbedürftigen Äußeren an seinen Eigner im Frühjahr übergeben werden soll. Die Werft German Naval Yards hatte das Fahrzeug nach einem Design von Philippe Starck für den milliardenschweren russischen Oligarchen Andrej Melnitschenko gebaut, der auch eine sehr auffällige Motoryacht gleichen Namens von Starck besitzt.


Die Segelyacht “A” ist knapp 143 Meter lang und fast 25 Meter breit. Offizielle Angaben über den Preis gibt es nicht, doch wilde Spekulationen, die von 200 bis 400 Millionen Euro reichen. Die Yacht verfügt über eine Unterwasser-Panorama-Lounge und natürlich auch über ein eigenes U-Boot.
Insgesamt beträgt die Segelfläche mehr als 3.700 Quadratmeter – etwa die Größe eines halben Fußballfeldes und die Masthöhen erreichen ungefähr 90 Meter. "A" soll eine Maximalgeschwindigkeit von 21 Knoten laufen, doch wohl nicht auf der Kreuz.

Segelyacht "A" beim (automatischen) Segelsetzen. Foto: © imago/CHROMORANGE

Segelyacht "A" beim (automatischen) Segelsetzen. Foto: © imago/CHROMORANGE



 

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