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Galileo-Satellit im Orbit. Das System nimmt den Betrieb auf



Mit acht Jahren Verspätung soll Galileo heute offiziell in Betrieb gehen und sich erstmals von der Öffentlichkeit nutzen lassen. Vorausgesetzt, man hat einen passenden Empfänger, wie beispielsweise ein Smartphone von BQ, oder eine Kombiantenne von Digital Yacht. Bisher sind erst 18 der geplanten 30 Satelliten im Orbit, daher wird das Ortungssystem noch nicht ständig verfügbar sein. Die Positionsgenauigkeit soll aber schon jetzt deutlich über der des amerikanischen GPS-Systems liegen. Erste Endgeräte, z. B. ein XP-Mobiltelefon mit Galileo-kompatiblem Navigationssystem sind bereits im Handel.

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Ab 2020 sollen 30 Satelliten im Orbit sein, dann ist Galileo weltweit und ständig verfügbar



Neben der präziseren Navigation soll Galileo vor allem die Ortung von Epirbs des Cospas-Sarsat-Systems verbessern. Da sämtliche Galileo-Satelliten die Notrufe empfangen und an die Bodenstation weiterleiten können, soll sich die Alarmierungszeit auf etwa zehn Minuten verkürzen. Bisher konnten Stunden vergehen, bis ein Satellit in Empfangsreichweite der Epib kam.

Ab 2020 sollen 30 Satelliten im Orbit sein, dann ist Galileo weltweit und ständig verfügbar
Eigentlich sollte Galileo bereits 2008 den Betrieb aufnehmen. Doch technische Probleme und Unstimmigkeiten zwischen den beteiligten Ländern verzögerten den Start immer wieder. Die volle Einsatzfähigkeit und weltweite Verfügbarkeit von Galileo soll 2020 erreicht werden, bis dahin dürfte sich auch die Verbreitung der Empfänger verbessert haben. Laut EU-Vorgabe sollen ab 2018 alle neuen Pkw-Modelle mit Galileo kompatibel sein.

Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung der AYacht logo Europas größtem Segelmagazin

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