Das Unternehmen Global SafeTrack Systems bietet mit dem InReach Explorer ein handliches Gerät zur Kommunikation fernab von Handynetzen. Über das Iridium-Satellitennetzwerk können weltweit E-Mails und SMS ausgetauscht werden, die Reiseroute kann online geteilt oder per SOS-Taste ein Notruf ausgelöst werden. Dieser wird mit Positionsdaten an Geos weitergeleitet, die dann den Rettungseinsatz koordinieren. Außerdem kann der Notruf an eine vorher definierte E-Mailadresse gesendet werden. Wenn Segler in einer Flottille unterwegs sind, können auf diese Weise Mitsegler in der Nähe zur Hilfe gerufen werden. Die Navigationsfunktion auf dem InReach Explorer führt die Helfer dann zur Unglücksstelle. Die Kommunikation läuft ausschließlich über Textnachrichten mit 160 Zeichen. Per Bluetooth kann allerdings auch ein Smartphone verbunden werden, dann ist das Schreiben komfortabler.

Mit dem InReach Explorer sind Segler immer und überall erreichbar

Mit dem InReach Explorer sind Segler immer und überall erreichbar



Damit sind die Möglichkeiten jedoch noch nicht ausgeschöpft: Mit dem ProteGear VesselTrack bietet das Unternehmen des Weiteren die Möglichkeit, die Positionsdaten online einzusehen und automatisch zu überwachen. So können virtuelle Zäune definiert werden, bei deren Verlassen automatisch Alarm ausgelöst wird. Das könnte beispielsweise für Segelschulen interessant sein, die dadurch schnell auf einen abtreibenden Schüler aufmerksam werden. Wird das 190 Gramm schwere, knapp 12 Zentimeter lange und nach IP67 wasserdichte Gerät vom Verunglückten im Ölzeug mitgeführt, ist die Person sogar im Wasser zu orten. Dank integriertem GPS, Lagesensoren und Wegepunktnavigation kann das InReach Explorer auch als Backup beim Ausfall der Bordelektronik dienen. Der Akku soll laut Herstellerangaben drei Wochen halten. Das InReach Explorer kostet 369 Euro. Dazu kommt noch der Datentarif von 46 Euro monatlich. ProteGear bietet aber auch die Möglichkeit, das Gerät inklusive Datentarif für 89 Euro im Monat zu leihen. Bei Nichtgebrauch im Standby kostet es nur 5 Euro pro Monat. Zur Herstellerseite.

 

Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung der  AYacht logo, Europas größtem Segelmagazin

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