Etwa 470 Euro soll die Windsense genannte Windmessanlage von Digital Yacht kosten. Gemessen am versprochenen Funktionsumfang ist das günstig. Das System besteht aus einem Masttopp-Geber und einer Blackbox, die per Kabel verbunden sind und im NMEA-0183-Standard kommunizieren. Die Anbindung ans Smartphone oder Tablet erfolgt per W-Lan und nutzt ebenfalls Standard-Netzwerk-Protokolle. Daher können die Winddaten auch in vielen Apps angezeigt werden, die nicht von Digital Yacht stammen. Zudem lässt sich WindSense mit Navigationsprogrammen auf PC und Mac nutzen. Bis zu sieben Funkverbindungen kann die Box aufbauen, sodass beispielsweise der PC in der Navi-Ecke und das Tablet oder Smartphone im Cockpit gleichzeitig mit Daten versorgt werden können.

Windsense besteht aus einem Windgeber und einer Blackbox. Die Daten werden per W-Lan an Smartphone, Tablet oder PC gesendet

Windsense besteht aus einem Windgeber und einer Blackbox. Die Daten werden per W-Lan an Smartphone, Tablet oder PC gesendet



Über eine zweite NMEA-0183-Schnittstelle können weitere Geber an die Blackbox angeschlossen werden, sie arbeitet dann als Multiplexer und sendet deren Daten ebenfalls per W-Lan ans Smartphone. Damit ist Windsense auch zum Aufrüsten älterer, bereits mit Einzelinstrumenten bestückter Boote interessant. Zusammen mit einer Logge und den passenden Apps können dann beispielsweise die wahre Windrichtung und wahre Windgeschwindigkeit sowie VMG berechnet werden. Der Anschluss konventioneller, kabelgebundener NMEA-0183-Anzeigen ist ebenfalls möglich. Eine Erweiterung auf den NMEA-2000-Standard soll demnächst folgen.

Der Windgeber selbst stammt vom englischen Zulieferer Autonnic und ist mit leichtgängigen Gleitlagern ausgerüstet, wodurch er langlebig und wartungsfrei sein soll.

Zur Herstellerseite , oder über Buhk Bremen.

Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung der AYacht logo Europas größtem Segelmagazin

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