"Delphia. True Yachts" – mit diesem Slogan startet das Unternehmen aus Olecko in die Saison 2014. Sinngemäß übersetzt heißt das wohl "Richtige Schiffe". Denn so – als Yachtbauer, der auf Solidität und Sicherheit mehr Wert legt als auf vordergründigen Schick – positioniert sich die erfolgreiche Werft, die als einzige unter Europas Großen bereits wieder an der Kapazitätsgrenze produziert.

Delphia 34

Delphia 34







Neben der neuen Marketing-Kampagne bringt Delphia zur boot aber auch zwei Neuheiten. Beide basieren auf bekannten Rümpfen, haben aber neue Decks, neue Kiel/Ruder-Konfigurationen und neue Interieurs.







Die Delphia 29 baut auf der bislang eher sportlich konzipierten 28er auf. Der 9,15 Meter lange und 2,95 Meter breite Rumpf verfügt jetzt über einen vollwertigen Komfort-Ausbau und Stehhöhe im gesamten Salon. Optisch erinnert das Boot an die erfolgreiche Delphia 31, dem bis dato jüngsten Modell der Werftlinie. Die Delphia 29 verfügt über knapp 40 Quadratmeter Segelfläche und soll 3,45 Tonnen verdrängen. Ihr Festkiel geht 1,82 Meter tief; optional gibt es auch einen Schwenkkieler (0,40/1,46 Meter). Avisierter Komplettpreis: 66.500 Euro.

Delphia 29

Delphia 29



Als zweite Premiere kommt die Delphia 34 nach Düsseldorf. Ihr Rumpf ist von der Delphia 33 abgeleitet (Länge 10,35 m, Breite 3,47 m). Allerdings wurden insbesondere die Heckpartie, das Cockpit sowie die Anhänge stark modifiziert. Die Fensterlinie erinnert jetzt ebenfalls an die Delphia 31. Bei einem Tiefgang von 1,82 Meter (Festkiel) wiegt die neue Delphia fünf Tonnen; sie wird aber ebenfalls als Schwenkkieler erhältlich sein (0,75/1,90 Meter). Das Großsegel misst 26 Quadratmeter, die Fock 23,75 Quadratmeter. Preis: 84.500 Euro.







Beide Segelyachten sind sowohl als Zwei- wie auch als Drei-Kabinen-Version erhältlich, eine weitere Neuigkeit bei Delphia Yachts. Bisher gab es diese Option erst ab der Delphia 37.3.








Weitere technische Daten und Skizzen wird es in Kürze auf der Website des deutschen Importeurs Delphia Yachten Deutschland geben.




Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung der YACHT, Europas größtem Segelmagazin

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