Die Top fünf Boote in allen fünf Sparten, die zur Wahl der European Yacht of the Year 2017 stehen, wurden in Cannes an der Côte d'Azur sowie in La Rochelle an der französischen Atlantikküste durch die Redakteure von elf Fachmagazinen auf Herz und Nieren geprüft. Bewertet wurden Segelleistung, Komfort, Bauqualität, Preis-Leistungs-Verhältnis, Design und die technischen Alleinstellungsmerkmale. Zum Auftakt der boot in Düsseldorf, bei der Flagship-Night des Delius Klasing Verlags am 21. Januar, werden die Sieger gekürt. Hier die Nominierten in den einzelnen Kategorien:

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Family-Cruiser


Django 12.70: Äußerst vielseitiges Tourenboot aus der Werft von Marée Haute in der französischen Bretagne mit einem hohen Leistungspotenzial. Das Layout im Cockpit eignet sich besonders für lange Schläge offshore mit kleiner Crew. Auf Wunsch gibt es eine feste Spritzkappe (Dodger) überm Niedergang. Erhältlich ist die Django 12.70 als Festkieler oder mit Schwenkkiel.

Django 12.70

Django 12.70



Ikone 7.50: Spannender Küstenkreuzer aus Frankreich mit einem unverstagten Cat-Rigg aus Kohlefaser. Das 7,50 Meter lange Boot hat Kimmkiele und eignet sich damit besonders zum Trockenfallen in Tidengewässern.

Ikone 7.50

Ikone 7.50



Jeanneau 51:Neuestes und kleinstes Schiff aus Jeanneaus gehobenem Yacht-Programm. Die 51 zeigt viele Annehmlichkeiten für einen luxuriösen Aufenthalt an und unter Deck. Messepremiere in Cannes.

Jeanneau 51

Jeanneau 51



RM 970: Mit einem komplett neuen Schiff bereichern die Franzosen von RM Yachts nun auch die beliebte Zehn-Meter-Klasse. Die RM 970 ist als Knickspanter in Sperrholz gebaut. Zur Wahl stehen Versionen mit Festkiel, Kimmkielen oder Schwenkkiel. Zudem kann der Kunde zwischen Pinnensteuerung oder doppelten Steuerrädern wählen.

RM 970

RM 970



Sunbeam 22.1: Neuer Kleinkreuzer aus der Schöchl-Werft in Österreich. Die Sunbeam 22.1 kommt als Schwenkkieler mit Innenballast und aufholbarem Ruderblatt. Damit ist das Boot vom Mattsee leicht trailerbar und kann beim Wasserwandern auch am Strand anlanden.

Sunbeam 22.1

Sunbeam 22.1


Performance-Cruiser


Dehler 34: Ausbau der neuen Dehler-Linie nach unten. Wie seine größeren Schwestern kann auch der kleinste Performance-Cruiser aus Greifswald dank Ausstattungspaketen und vielen Optionen individuell auf die jeweiligen Kundenwünsche abgestimmt werden – mal mehr schnelles Fahrtenboot, mal mehr Regattaschiff. Die Konstruktion stammt aus dem Büro von Judel/Vrolijk & Co.

Dehler 34:Soeben mit einer US-Auszeichnung prämiert.

Dehler 34



Grand Soleil 58: Das neue Flaggschiff aus der Performance-Reihe von Cantiere del Pardo. Die Felci-Konstruktion zeigt einen sportlichen und leistungsstarken Segelplan sowie dazu passend tiefe Rumpfanhänge. Für den Innenausbau sind Varianten mit drei oder vier Kabinen machbar.

Grand Soleil 58

Grand Soleil 58



J 112 E: Sie soll die Nachfolge der erfolgreichen One-Design-Klasse J 109 antreten. Die elf Meter lange Sportlerin weist ein konventionelles Rumpfdesign mit einem relativ schlanken Heck auf – typisch für die Yachten von Designer Alan Johnstone. Die J 122 E wird in der Tochterproduktion von J Boats in Frankreich gebaut.J112E

Ofcet 32: Bisher hatten die Franzosen von Chantiers Ofcet nur Boot für die Classe Mini 6.50 produziert – jetzt folgt der Programmausbau nach oben mit einem leistungsstarken Transquadra-Boot der Zehn-Meter-Klasse. Mehr Racer als Cruiser, aber durchaus bewohnbar. Die Konstruktionspläne stammen von Marc Lombard.

Ofcet 32

Ofcet 32



Pogo 36: Darauf hat die Gemeinde der Offshore-Fans gewartet: Pogo Structures bringt einen neuen 36-Fußer. Das recht radikale Design von Finot/Conq führt ein wenig in die Irre: Die Pogo 36 soll nicht nur zum Rasen, sondern auch zum Reisen gut sein.

Pogo 36

Pogo 36


Luxury-Cruiser


Bestevaer 45 ST Pure: Die Aluminium-Spezialisten von KM Yachtbuilders in Holland bringen ihr bewährtes Explorer-Konzept zur Serienreife. Die Bestevaer 45 ST Pure kombiniert Sicherheit, Komfort und Seetauglichkeit in einer einzigartigen Weise.Bestevaer 45 Pure

Garcia 52 Exploration: Äußerst robust gebaute Explorer-Yacht aus Aluminium in einer kompromisslosen Ausrichtung für anspruchsvolle Touren in die hohen Breiten. Für alle, die auf Nummer sicher gehen wollen.

Garcia 52 Exploration

Garcia 52 Exploration



Italia 12.98: Sportlicher Luxus aus Italien: Italia Yachts komplettiert ihr Programm mit einem weiteren Modell, das nicht nur optisch viel hermacht. Die Italia 12.98 meistert den schwierigen Kompromiss von Luxus und Leistung.

Italia 12.98

Italia 12.98



Oceanis Yacht 62: Neues Top-Modell des Branchenführers Beneteau. Die Oceanis Yacht 62 bietet eine Menge spannende Details, eine sehr eigenständige, markante Linienführung, viel Platz und viele interessante Optionen. Die guten Segeleigenschaften und ein günstiger Preis sprechen für sie.

Oceanis Yacht 62

Oceanis Yacht 62



X4: Gerade eben vom Stapel gelaufen. Die neue X4 von X-Yachts in Dänemark positioniert sich konzeptionell zwischen der sportlichen XP-Reihe und der tourenorientierten XC-Linie – das neue Schiff soll die Vorteile beider Modellreihen kombinieren. X4

Mehrrumpfboote


Lagoon 42: Starke Leistung unter Segeln und eine innovative Rigg-Geometrie zeichnen den Lagoon 42 aus. Aber der neue Kat vom französischen Branchenprimus Lagoon hat auch bezüglich Komfort an Bord eine Menge zu bieten.

Lagoon 42

Lagoon 42



Lucia 40: Der neue 40-Fußer von Fountaine Pajot präsentiert sich als eine gelungene und durchdachte Neuentwicklung. Das attraktive Zweibein kann nicht nur unter Segeln überzeugen, sondern auch mit einer schnörkellosen Ausrichtung und der guten Bauqualität.

Lucia 40

Lucia 40



Nautitech Open 46: Die Yachtbauer von Bavaria in Giebelstadt haben mit dem Nautitech Open 46 ihren ersten selbstentwickelten Katamaran auf den Markt gebraucht – und dabei alles richtig gemacht.

Nautitech Open 46

Nautitech Open 46



Outremer 4X: Als sportlich und rasant sind die Katamarane von Outremer ohnehin schon bekannt. Mit dem 4X bringen die Katamaranbauer aus Südfrankreich jetzt eine noch leistungsstärkere Variante des Outremer 45 auf den Markt. Die Rümpfe werden mit hohen Kohlefaser-Anteilen laminiert, das Rigg ist ebenfalls aus Carbon.

Outremer 4X

Outremer 4X



Tricat 30: Die französischen Trimaran-Spezialisten von Tricat haben ein neues Flaggschiff. Der tourentaugliche Tricat 30 besitzt einklappbare Seitenschwimmer und lässt sich so auf einem Straßentrailer transportieren. Der Mittelrumpf des 9,20 Meter langen Bootes verfügt über eine lange Pantryzeile und einen separierten WC-Raum.

Tricat 30

Tricat 30


Special Yachts


Bihan 6.50: Kleiner und trailerbarer Küstenhüpfer aus Frankreich mit einem Steilgaffelrigg aus Kohlefaser. Die Bihan 6.50 kann mit ihrem Schwenkkiel auch in untiefen Gewässern segeln und sogar trockenfallen.

Bihan 6.50

Bihan 6.50



Easy To Fly: Neuer Foiler-Kat aus Frankreich, gezeichnet von Guillaume Verdier. Das Kohlefaser-Geschoss soll auf seinen J-Foils schon bei leichten Winden abheben können und dem französischen Spitzensegler Franck Cammas (Team Groupama) als Trainingsboot bei seinen Vorbereitungen auf den America's Cup dienen.

Easy to Fly Foiling Kat

Easy to Fly Foiling Kat



Scow FR 18: Flacher Rumpf, platte Nase: Nach amerikanischem Vorbild baut jetzt auch die Werft von Franck Roy in Frankreich eine Scow. Die Pläne des nur 5,50 Meter lange Renners kommen aus dem Konstruktionsbüro von Alain Mortain & Viannis Mavrikios.

Scow FR 18

Scow FR 18



Seascape 24: Eine die alles kann. Die Seascape 24 schafft den Kompromiss zwischen Sportboot und schnellem Wanderboot. Ein echtes Multitalent, leicht trailerbar, mit nur sieben Meter Schiffslänge.Seascape 24

Spirit 47CR: Die Yacht-Manufaktur von Spirit Yachts in England ist bekannt für ihre wunderschönen Retroklassiker. Jetzt baut die Werft das Portofolio weiter aus. Mit der 47 CR kommt eine fahrtenorientierte Yacht von Spirit auf den Markt.

Spirit 47 CR

Spirit 47 CR



Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung der AYacht logo Europas größtem Segelmagazin

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