Gut 40 Jahre ist es nun her, dass Fountaine Pajot mit der Produktion von Fahrtenkats begonnen hatte und damit es mindestens nochmal 40 werden, füllen die Franzosen eine wichtige Lücke im Sortiment in der Größenordnung zwischen 13,7 und 15,20 Meter Länge, also zwischen der Helia 44 Evolution und der Saba 50. Ab 2017 wollen sie dort mit ihrem neuen, noch nicht näher benannten 47-Fußer an den Start gehen. Komfort ohne Grenzen soll der Neue bieten, aber auch vernünftige Segelleistungen, die ihn zum Fahrtenkat par excellence stempeln, sagt Fountaine Pajot. Dabei soll es egal sein, ob man damit Urlaubstörns als Chartergast fahren möchte, oder sich eine Auszeit nimmt, um die große Runde um den Globus zu drehen.


Von der Optik her weist der 47er, der von Berret-Racoupeau Yacht Design stammt, vor allem im achteren Bereich kantigere Linien auf als zum Beispiel die Boote des großen Konkurrenten Lagoon. Bei der Verteilung der Segelfläche geht Fountaine Pajot hingegen den traditionellen Weg, also mit kleiner Fock, großem Groß und einer Mastposition, die sich deutlich weiter vorne befindet als auf den Lagoon-Kats. Gewohnt auch das Arrangement an Deck mit erhöhtem Steuerstand am Hauptschott des Kajütaufbaus. Dort hat der Rudergänger alles im Blick und im Griff aber man gelangt von dort auch nach oben auf den festen Bimini, wo man sich in der neun Quadratmeter großen Sun Lounge den Platz mit der besten Aussicht sichern sollte.

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Sonnenbad: Sowohl auf dem Bimini als auch am Vordeck bietet sich Gelegenheit zum Rösten in der Sonne



Wem es dort zu luftig ist oder zu unruhig, dem bietet sich unten am Vordeck eine zweite Sonnenliege. Am anderen Ende dieser Yacht findet sich die vielleicht genialste Schwimmplattform aller Fahrtenkats. Es handelt sich dabei um eine Gräting aus Holz, die die volle Breite zwischen den Hecks einnimmt und sich vom Decksniveau bis hinunter zum Wasserspiegel absenken lässt, womit sie auch für den Tauchsport genutzt werden kann.

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Geniale Gräting: Von Deck bis auf Meeresniveau absenkbar.



Anders als Bavaria und Nautitech, die mit den Open-Modellen auf größere Cockpits setzen und dafür die Wohnfläche des Salons verkleinern, bleibt Fountaine Pajot bei der 47er weiterhin bei der bewährten Raumaufteilung mit großem Salon und der Wahl zwischen drei Kabinen in der Maestro-Version (Eignersuite an Backbord, zwei Doppelkabinen mit Bad Steuerbord) und fünf Kajüten in der dem Charterausführung, die sich Quintet nennt. Letztere verfügt über vier Doppelkajüten mit Bad und eine Crewkabine, wobei die beiden vorderen Doppelkojen quer zur Fahrrichtung eingebaut sind. Modellnamen und Preisvorstellung sind noch in Ausarbeitung. Launch ist für April 2017 geplant.

Spezifikationen Fountaine Pajot 47
Lüa: 13.94 m
Breite: 7.7 m
Tiefg.: 1.3 m
Verdr. (leicht): 13.8 t
Großsegel: 75 m²
Genua: 52 m²
Motorisierung: 2 x 40 oder 2 x 55 PS
Treibst.: 2 x 470 l
Wasser: 700 l
Konstrukteur: Berret-Racoupeau Yacht Design

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