Als Manager hat er früher den spanischen Motorboot-Hersteller Rodman geführt. Im Herbst 2009 übernahm er für ein Übergangsjahr die Leitung von Bavaria und hatte mehrheitlich mit Segelyachten zu tun. Jetzt kombiniert Andrés Cardenas beides. Die von ihm projektierte Nuva MS6, die an diesem Wochenende in Palma de Mallorca ihre Messepremiere feiert, soll ein Motorsegler modernster Prägung werden. Drei Prototypen schwimmen bereits; die Serienfertigung werde derzeit vorbereitet, teilte Cardenas  mit.

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Tatsächlich wirkt das Boot von der Konzeption bis hin zu Ausführungsdetails sehr interessant. Es könnte jene Lücke am Markt schließen, die jahrelang MacGregor bedient hatte – und in der sich auch andere Anbieter immer wieder mal versucht hatten, darunter Konstrukteur Marc-Oliver von Ahlen mit der VI:TA. Technisch verfügt die Nuva über hochwertige Details – vom komplett aufholbaren Liftkiel, dessen Bombe in einem Rezess im Rumpf verschwindet, bis zum achterstaglosen Kohlefasermast, der sich leicht stellen und legen lassen soll. Trailerbarkeit und einfach Bedienung seien Schlüsselelemente der Entwicklung gewesen, sagt Cardenas.

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Gewöhnungsbedürftig: Die nuva sieht aus wie ein Mittelkonsolen-Motorboot kommt aber mit Kohlefaserrigg daher.



Mit einer Rumpflänge von 5,99 Metern, einer Breite von 2,47 Metern und einem Leergewicht von 1,35 Tonnen ist die Nuva MS6 noch gut trailerbar. Die CE-Zertifizierung für Kategorie C prädestiniert sie für küstennahe Fahrt und Binnengewässer. Schnelle Revierwechsel sind entweder per Gespann oder unter Maschine möglich. Als Antrieb dient ein Vierzylinder-Außenborder von Yamaha; er leistet 70 PS und beschleunigt den Kleinkreuzer auf 14 Knoten Marschfahrt. Die Segelfläche umfasst 31,2 Qudratmeter. Unter Deck ist Platz für zwei Personen. Der Clou ist ein auf Wunsch um fast einen Meter verbreiterbares Cockpit; die MS6 Plus offeriert damit im Hafen oder vor Anker eine riesige Liegefläche achtern.

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1-2-3, Zauberei: Das Cockpit kann man auf Wunsch auch in einer ausstellbaren Version ordern, um mehr Decksfläche zu erzeugen.



 

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Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung der AYacht logo Europas größtem Segelmagazin

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