Je größer die Zahl der Leser aus der richtigen Zielgruppe, desto größer ist die Chance, dass die Anzeige den potenziellen Käufer auch erreicht. Je nach Marke, Typ und Größe sollte bei seltenen oder speziellen Booten durchaus auch auf internationaler Ebene inseriert werden. In jedem Fall aber national, regional und lokal, wobei eine breite Anzeigenstreuung in verschiedenen Medien die Erfolgschancen verbessert. Neben dem Internet-Portalen wie boats.com  sind Inserate oder Kleinanzeigen in gedruckter Form in Fachmagazinen, Klassenzeitungen, lokalen und regionalen Tages oder Wochenblättern bis hin zum klassischen Aushang im Hafen oder Winterlager sinnvoll. Denken sie auch zurück: Wie sind Sie damals an Ihr Boot gekommen? Auch dieser Weg könnte wieder zum Erfolg führen.

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Traditioneller Aushang am Clubhaus



Internet Kleinanzeigen
Boats.com hat etwa 250.000 inserierte Boote in seinen Datenbanken, die von potenziellen Käufern durchsucht werden können. Das wird von Interessenten mit mehr als 450.000 Seitenaufrufen täglich genutzt. Die benutzerfreundliche und kostengünstige Plattform ist deshalb ideal, um internationale, nationale, regionale und lokale Leser zu finden, die genau das suchen, was Sie verkaufen möchten. Starten Sie einen Versuch und entwerfen Sie hier Ihre eigene Kleinanzeige.

Auf jeden Fall sollten bei Ihrer Auswahl auch Seiten dabei sein, die sich besonderen Typen oder Bootsklassen widmen, denn hier erreichen Sie die richtige Zielgruppe zu erreichen. Doch nicht alle Seiten sind für alle Verkäufer geeignet. Manche verfügen über eine beschränkte Anzahl von Inseraten oder lassen nur bestimmte Typen zu, beispielsweise bei gewissen Segelbootklassen. Bevor Sie sich entscheiden, prüfen Sie also die Statistiken, damit Sie sich ein Bild von Anzahl und Herkunft der Besucher machen. Bei allgemeinen Anzeigenportalen benötigt man auch eine gute Portion Glück, um bei der großen Masse der oberflächlich interessierten Besucher auch auf einen Käufer zu treffen. Vorsicht bei Online-Auktionshäusern wie ebay.de oder hood.de: Versteigerungen müssen genau beobachtet werden, was sehr zeitaufwendig sei n kann und beim Einstellen dürfen zudem keine Fehler passieren werden, denn das könnte zur Folge haben, dass Sie das Boot für ein paar Euro hergeben oder Schadensersatz leisten müssen, z. B. wenn Sie während einer laufenden Auktion an einen anderen verkauft haben.

Anzeigenschaltung bei boats.com

Anzeigenschaltung bei boats.com



Die größten Vorteile einer Anzeige auf einem Online-Portal sind größere Reichweiten bei geringeren Kosten und einfacher Aktualisierung. Allerdings wird mit dem modernen Medium nicht jede Altersgruppe erreicht. Wichtig sind auch hier ein informativer Text und natürlich ansprechende, gut fokussierte und ausgeleuchtete Bilder, die das boot möglichst in Fahrt an einem schönen Tag am Wasser zeigen sollten.

Inserate in Zeitungen und Magazinen
Lokalzeitungen können insbesondere dann zielführend sein, wenn eine Zielgruppe angesprochen werden soll, die nicht viel Zeit im Internet verbringt, beispielsweise eine ältere Leserschicht, die eher an Booten aus der näheren Umgebung interessiert ist. Auch Leser, die den Transportaufwand und die damit verbundenen Kosten in Grenzen halten möchten, dürften Printanzeigen aus der Region bevorzugen.

Fachzeitschriften
Mit Fachzeitschriften erreichen Sie immer die Zielgruppe, allerdings gibt es längere Vorlaufzeiten für die Produktion und die Kosten sind meist höher, als im Internet. Inzwischen gibt es aber auch Kombiangebote für Druck- und Internet-Anzeigen, weil Magazine ihr Online-Angebot ausbauen müssen, um die Einbußen, die durch den Rückgang von Kleinanzeigen wett zu machen. Wichtig dabei ist der Blick ins Impressum, ob die Auflage der Publikation amtlich geprüft ist. Wenn dies nicht der Fall ist, deutete dies darauf hin, dass die Zirkulation sehr klein ist, heißt, die Anzeigen sind zwar billig, doch in ihrer Reichweite auch ziemlich beschränkt. Bei Nischenmagazinen, die sich an spezielle Eignergruppen wenden, mag dies keine Rolle spielen, sollen jedoch möglichst viele potenzielle Käufer erreicht werden, wäre es besser, Anzeigen in Medien mit geprüfter Auflage zu schalten.

Zwei Wassersportmagazine des Klasing-Verlags

Zwei Wassersportmagazine des Klasing-Verlags



Klassiker, neue Wege, und die Mundpropaganda
Wenn es um den Bootsverkauf geht gilt: kein Mittel ist heilig, und kein Weg garantiert den Erfolg. Es ist daher ratsam,, sich einer Kombination aus verschiedenen Medien zu bedienen, um eine sinnvolle Streuung zu erzielen, wobei auch die kosten noch gut im Griff bleiben. Ob es der Aushang am Schwarzen Brett im Hafen, Vereinsheim oder am Arbeitsplatz ist, ob Sie soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter nutzen oder Ihr Boot gleich bei einer Internetversteigerung anbieten, der nächste Eigner Ihres Bootes wird sich vermutlich verschiedener Informationsquellen bedienen, in denen Sie idealerweise ebenfalls inserieren. Über das internet ist die Streuung größer und auch die Wahrscheinlichkeit, eher längere und technologie-affine Käufer anzusprechen, die mit oft limitierten Mitteln das Abenteuer mit einem eigenen Boot suchen, dafür aber umso mehr Enthusiasmus zum Restaurieren im DIY-Verfahren aufbringen. Last but not least kann auch die gute alte Mundpropaganda zum Ziel führen. Weihen Sie also Freunde, Kollegen, Vereinskameraden und Bekannte in Ihre Verkaufsabsichten ein. So rühren Sie die Werbetrommel in eigener Sache, und bringen die Nachricht unters Volk. Denn trotz aller Technologie und den damit verbundenen Reichweitenvorteilen gilt immer noch ein einfacher Leitsatz: Sie brauchen nur einen Käufer für ihr Boot. Nämlich den richtigen.

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