Immer schärfer, immer differenzierter – die Qualität von Radarbildern ist in den letzten Jahren zunehmend hochwertiger geworden. Entscheidenden Anteil daran hat Navico, die schon 2009 mit ihrem Breitbandradar 3G für Aufsehen sorgten. Bei diesem setzt man nicht mehr auf einzelne Radarimpulse, sondern auf ein kontinuierlich ausgesendetes Signal – nur möglich mit den immer leistungsfähiger gewordenen Computern. Spannend auch der zweite Effekt: Durch das Dauersignal ist die Gesamt-Leistungsaufnahme erheblich geschrumpft. Vier Jahre später kommt ein neues Spitzenmodell auf den Markt und hört auf den Namen 4G.





Die kompakte Antenne des 4G. Foto: Navico

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Navico verspricht noch höhere Auflösungen und schärfere Darstellungen bei gleichzeitig nochmals reduziertem Energieverbrauch. Gänzlich neu sind drei Funktionen, unter anderem die Radaröffnungswinkel-Optimierung.








Praktisch: die Ansicht zweier Radarbilder gleichzeitig. Foto: Navico



Durch manuelle Justierung des horizontalen Öffnungswinkels von 2,6 bis 5,2 Grad  kann die Auflösung gezielt verstärkt werden. Bislang war dies mit dem Bau der Antenne final festgelegt.  Auch bei der Zielauflösungs-Kontrolle kann der Benutzer manuell eingreifen und den Grad der Zielunterscheidung in der Ferne regulieren. Besonders spannend aber ist die Dual-Radarbilddarstellung. Eine passende Anzeige vorausgesetzt, können gleichzeitig zwei Radarbilder verschiedener Entfernungsstufen dargestellt werden, von minimal 60 Metern bis maximal 36 Meilen. Ab 2259 Euro.






Innenleben: Im Radom verbergen sich zwei Antennen für Senden und Empfangen. Für leisen Lauf sorgt ein Riemenantrieb. Foto: YACHT/Olaf Schmidt






Dieser Beitrag erscheint mit freundlicher Genehmigung von YACHT, Europas größtem Segelmagazin.

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