Der erste Abend der Messe in Düsseldorf gehörte auch heuer wieder den Siegern der Wahl zum European Powerboat of the Year 2013. Dazu versammelten sich an die 400 Vertreter der internationalen Bootsbranche bei der „Flagship Night" des Delius-Klasing-Verlags, um den fünf Klassensiegern zu applaudieren, die aus den Tests der Fachjury hervorgegangen waren. Mit drei Preisträgern gaben skandinavische Werften dieses Jahr den Ton an.

Bis 25 Fuß: Ryds F 528
Der Sieg in dieser von sehr unterschiedlichen Booten besetzten Klasse ging an die schwedische Ryds 528, die neben einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis auch mit Design, Sicherheitsstandards und drei verschiedenen Varianten überzeugen konnte.

Bis 25 Fuß: Ryds F 528 aus Schweden

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Bis 35 Fuß: Marex 320 AC
In der Kategorie geht es um Allround-Qualitäten, wie gute Verarbeitung, Komfort, Sicherheit und Familientauglichkeit, die nach Meinung der Juroren von der Marex 320 AC am besten erfüllt werden konnten. Mit zwei Kabinen (eine davon eine reine Achterkajüte) zu je zwei Kojen und einem großzügigen Salon überzeugte das Platzangebot genau so wie das Handling und die Fahrleistungen.

Bis 35 Fuß: Marex 320 AC aus Norwegen



Bis 45 Fuß: Bavaria Virtess 420
Fünf Boote mit fünf grundlegend verschiedenen Konzepten stellten sich hier zur Wahl, womit robuste Diskussionen unter den Mitgliedern der Jury garantiert waren. Am Ende entschied das Rennen die Bavaria 420 Virtess für sich, die erste Flybridge Yacht aus dem Hause Bavaria. Gelobt wurden das Preis-Leistungsverhältnis, die gewohnt praktikablen Details aber auch die ansprechende Performance. Besonders angetan waren die Tester jedoch vom Platzangebot, das in dieser Klasse neue Maßstäbe setzen dürfte.

Bis 45 Fuß: Bavaria Virtess 420, Bavarias erstes Flybridge-Modell



Über 45 Fuß: Goldfish 5o Ocean
Die nominierten Boote dieser Kategorie teilten sich in Konvention und Avant Garde, wobei das extremste Boot, die Goldfish 50 Ocean den Zuschlag erhielt. „Pushing the limits”, hieß es in einer Bewertung, oder: unvergleichlich. Und das zu Recht. Neben ausgezeichneter Verarbeitung und ungewöhnlichem Design raste die norwegische Goldfish bei den Testfahrten mit mehr als 63 Knoten Topspeed davon. Und das mit einer luxuriösen Ausstattung unter Deck. Was sie wirklich drauf hat, soll die Goldfish 50 auch beim 3000-Meilen-Rennen von Cowes nach Monte Carlo beweisen.

Über 45 Fuß: Goldfish 50 Ocean, ein radikales Design aus Norwegen



Verdränger-Klasse: Allure Garcia GT 54
Ein neues Jahr brachte ein neuer Sieger bei den Verdrängern. Nicht die favorisierten Boote aus den Niederlanden setzten sich durch, sondern die Garcia GT 54 aus Frankreich, die von Allure gebaut wird, einer Werft also, die sonst für Segelyachten bekannt ist. Das Schiff ist so ausgelegt, dass es auch Seglern Freude macht, die auf Powercruising umsteigen wollen. Seetüchtigkeit, großer Aktionsradius und eine konsequent auf Langfahrten ausgerichtete Ausstattung gaben den Ausschlag für die Garcia.

Verdränger: Allure Garcia GT 54 aus Frankreich

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