Flying Hovercraft
Es ist ein absolutes All-Terrain-Vehikel, das meist über Land und Wasser schwebt, aber auch richtiggehend abheben kann, um mehr als 5 Meter hohe Hindernisse zu überfliegen, an denen ein herkömmliches Hovercraft zerschellen würde. Der Skipper – Verzeihung, der Pilot – steuert per Joystick, wie es sich für eine derartige Spaßmaschine gehört. Mit einem Rumpf aus Low-Tech-GFK und Landeschienen aus Kohlefaser kann das Fliegende Luftkissenboot Winde mit bis zu 40 km/h abwettern, wobei die maximale Nutzlast etwa 275 kg beträgt und der 70-Liter-Tank eine Reichweite von bis zu 250 Kilometer ermöglichen soll. Laut Vertreiber Hammacher Schlemmer muss dieses Fahrzeug als Boot angemeldet werden und es gelten besondere Bedingungen für Verkauf und Gewährleistung. Der ausgewiesene Preis beträgt derzeit 190,000 US Dollar, das ist ungefähr so viel, wie man sonst für eine Fahrtenyacht mittlerer Größe berappen müsste.




Flying Hovercraft.

Flying Hovercraft Foto: www.hammacher.com

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Cygnet 
Wer ganz hoch hinaus möchte, bis zu 3000 Meter über das Wasser, den wird dieses Flugboot interessieren. Man könnte es auch einen motorisierten Hängegleiter nennen, oder ein Ultralight. Es ist mit einem katamaranartigen Fahrwerk ausgestattet, das nicht nur im Wasser für Auftrieb sorgt, sondern auch Räder eingebaut hat, falls zu ebener Erde gelandet werden soll oder muss. Angetrieben wird der Zweisitzer von verschiedenen Rotax-Motoren, die klein und leicht sind, aber dennoch bis zu 100 km/h Höchstgeschwindigkeit in der Luft bringen sollen.




Cygnet Explorer 103 Foto: www.flyamphib.com/RJ Bangs

Cygnet Explorer 103 Foto: www.flyamphib.com/RJ Bangs


Flyboard
Mancher wird sich vielleicht noch an den James-Bond-Film “Thunderball” erinnern, in dem der Topagent seiner Majestät, gespielt von Sean Connery, mit einem Jetpack seinen Häschern entflieht. Das war im Jahr 1965. Ein halbes Jahrhundert später können auch Normalverbraucher und Nicht-Martini-Trinker für ca. 6000 Euro einen ähnlichen Adrenalinrausch erleben. Das Flyboard verwendet Wasserdruck, der über einen Schlauch zu Düsen geführt wird, die an einer Art Stiefeln montiert sind. Und dann ab die Post. Nicht die Wellen runter, sondern rauf in die Luft. Die angepriesene Flughöhe kann  bis zu 10 Meter betragen, vorausgesetzt, man hat genug geübt und dabei gelernt, den Wasserdruck exakt zu dosieren.  Dabei sollte nicht unerwähnt bleiben, dass man den Wasserschlauch des Flyboards an den Antrieb eines Jetskis anschließen muss, der einem artig folgen sollte. Das ist ein wenig umständlich, doch irgendwoher muss der nötige Druck ja kommen. Wer dieses Vergnügen autonom betreiben möchte, dem sei der JetLev ans Herz gelegt, den wir in unseren Superyacht-Toys vorstellen. Der kostet dann allerdings fast das Zehnfache.




Flyboard

Flyboard. Foto: www.quirksee.com/Justin Steyer


SeaBreacher 
Wer sich per Boot gerne auf, unter und über das Wasser gegeben möchte, ohne dabei nass zu werden, für den hat menschliche Ingenieurskunst den SeaBreacher ersonnen. Boot kann man diese Art von Fahrzeug eigentlich nicht nennen, doch Respekt ist dennoch am Platz. Denn der SeaBreacher, der als gewöhnliches Sportboot registrierbar ist und laut Hersteller nicht als U-Boot gilt, lässt sich sowohl unter als auch an bzw. über der Wasseroberfläche pilotieren. Und das mit bis zu zwei Personen an Bord. Die Ähnlichkeit mit stromlinienförmigen Lebewesen wie Hai oder Killerwal oder auch einem Flugzeug ist dabei sicher nicht zufällig. Mit 260 PS unter der Haube (oder dem Rückgrat) geht einiges weiter. Gehört natürlich völlig zu Recht zu unserer Auswahl der 5 verrücktesten Boote.




SeaBreacher

SeaBreacher Foto: www.seabreacher.com


SeAir
Das schon eine Zeit lang auf dem markt befindliche SeAir ist ein Alu-Festrumpfschlauchboot mit Hypalonkragen, das von einem 65-PS Zweitakter angetrieben wird, der angeblich für bis zu 40 Knoten Speed gut sein soll. Das muss wohl so sein, denn das SeAir ist eigentlich ein Ultralight in Schlauchbootform, das sich mit einem fix installierten Gleitwing in die Lüfte schwingen kann. Rufpreis soll so um die 21,000 US Dollar sein, das ist relativ wenig Geld für viel Vergnügen. Vorsichtshalber empfiehlt der Hersteller Interessenten außerhalb der USA jedoch, sich mit der zuständigen Luftfahrtbehörde ihres Landes zwecks Einsatzbewilligung in Verbindung zu setzen. Doch Vorsicht, wer genau hinguckt, entdeckt diesen Satz auf der Produktseite:  “Neu für 2002…”




SeAir

SeAir Foto: www.seair.com

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