Herzstück des neuen, GHP-Reactor genannten Autopiloten von Garmin ist ein Neun-Achsen-Sensor, der die Funktionen von Kompass, Beschleunigungsmesser und Schwerefeldsensor vereint. Damit ist es möglich, die Bootsbewegungen sehr genau zu erfassen und bei Kursabweichungen frühzeitig gegenzusteuern, wodurch das Boot vor allem bei Seegang deutlich ruhiger laufen soll. Gleichzeitig senkt die geringere Aktivität des Antriebs den Stromverbrauch des Autopiloten.




Der neue GHP-Reactor-Autopilot von Garmin, hier in der Version mit Hydraulikpumpe

Der neue GHP-Reactor-Autopilot von Garmin, hier in der Version mit Hydraulikpumpe


Nebeneffekt des modernen Sensors: Die Zentraleinheit kann fast überall und in jeder Lage angebracht werden.Außerdem wurde der Inbetriebnahme-Prozess überarbeitet. Mithilfe eines neuen Eingabeassistenten sollen sich Konfiguration und Kalibrierung in lediglich fünf Minuten erledigen lassen.


Die Funktionen des GHP-Reactor-Autopiloten entsprechen denen des Vorgängermodells GHP-20. Das System kann also sowohl nach Kompass als auch nach GPS-Wegepunkten steuern oder bei angeschlossener Windmessanlage nach dem Windwinkel segeln sowie wenden und halsen. Als Antriebe stehen ebenfalls die bekannten Systeme mit Schubstange oder Hydraulik zur Verfügung.


Bestehende GHP-12- oder GHP-20-Autopiloten sollen sich einfach aufrüsten lassen, da lediglich die bisher kugelförmige Zentraleinheit gegen das neue Modul ausgewechselt werden muss. Die Vernetzung erfolgt über NMEA 2000. Der GHP-Reactor wird voraussichtlich Ende des 1. Quartals 2015 erhältlich sein und soll ab 1.649 Euro kosten.


Weitere Informationen auf der: Firmenseite

Anzeige