America's-Cup-Skipper James Spithill aus Australien und die brasilianischen 49er-FX-Seglerinnen Martine Grael und Kahena Kunze gewannen die Wahl der Isaf Rolex Weltsegler 2014. Die Ehrung erfolgte am Dienstag im Rahmen der Weltkonferenz des Weltseglerverbandes auf Mallorca.




Rolex-Eigner: Martine Grael, Jimmy Spithill, Kahena Kunze (v. l.)

Rolex-Eigner: Martine Grael, Jimmy Spithill, Kahena Kunze (v. l.)


Grael und Kunze, beide 23, dominierten das internationale Wettkampfjahr der neuen Olympiaklasse 49er-FX und konnten zuletzt in Santander mit Nervenstärke, Kampfkraft und Geduld auch die WM gewinnen, bei der sie früh in Rückstand geraten waren. Die beiden zählen zu den zahlreichen Medaillenhoffnungen der Brasilianer, die bei den Spielen von 2016 in Rio de Janeiro bekanntlich Heimvorteil haben werden.




Action-Girls: Grael/Kunze wie man sie am Wasser kennt. Foto: Mick Anderson/SailpPix

Action-Girls: Grael/Kunze wie man sie am Wasser kennt. Foto: Mick Anderson/SailpPix


Martine Grael ist erblich vorbelastet, denn ihr Vater ist der brasilianische Ausnahmesegler Torben Grael, der im Soling und Star insgesamt fünf olympische Medaillen holte - darunter zwei goldene - und der 2009 mit "Ericsson 4" das Volvo Ocean Race bzw. die Auszeichnung zum Rolex Weltsegler des Jahres gewinnen konnte. "Dieser Preis ist die Anerkennung eines außergewöhnlichen Jahres", sagte Martine. "Wir sind glücklich und ich kann das Gefühl kaum in Worte fassen."




Pitbull: Jimmy Spithill, der das Oracle-Comeback gegen die Neuseeländer beim America's Cup anführte. Foto: Guilain Grenier / ORACLE TEAM USA)

Pitbull: Jimmy Spithill, der das Oracle-Comeback gegen die Neuseeländer beim America's Cup anführte. Foto: Guilain Grenier / ORACLE TEAM USA)












America's-Cup-Sieger James Spithill, 35, ist der dritte Australier nach Tom Slingsby (2010) und Matt Belcher (2013), der zum Weltsegler des Jahres gewählt wurde. Er wurde für das Comeback  beim letzten America's Cup geehrt, bei dem das von ihm geskipperte Oracle Team USA gegen Team New Zealand schon mit 1:8 Wettfahrten zurück gelegen hatte und dennoch mit 9:8 gewann. “Der größte Unterschied zwischen meinen Mitbewerbern und mir ist, dass es keine individuelle Leistung war. Ich nehme diese Auszeichnung im Namen der gesamten Mannschaft von Oracle Team USA an", so Spithill.


Die Nominierten Männer Mat Belcher and Will Ryan (AUS) Peter Burling and Blair Tuke (NZL) Bill Hardesty (USA) Giles Scott (GBR) James Spithill (AUS)



Frauen Steph Bridge (GBR) Martine Grael and Kahena Kunze (BRA) Charline Picon (FRA)

Alle Rolex SiegerInnen seit 1994

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