Weften wie Ausrüstungshersteller zeigen sich fast schon euphorisch. Unisono sei die Messe über den Erwartungen verlaufen. Schiffe wurden verkauft, Kontakte geknüpft und Ausrüstung an den Segler gebracht. Für viele ist die boot ein Indikator für die kommende Saison, die, den Aussagen nach, weiterhin auf Gute Geschäfte hoffen lässt.

Wer sein Ticket online kaufte, sparte einige Euro und die Schlangen an den Kassen. Foto: Messe Düsseldorf

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 „Ich bin glücklich, wir haben ordentliches Geschäft geschrieben, es gab viele gute Kontakte. Auch die neue B-one traf auf sehr positives Feedback. Eine gute Messe!", resümiert Daniel Kohl, Produktmanager Segelboote bei Bavaria. Ähnlich klingt das bei den Kollegen aus Greifswald: „Für Hanse sind wir super zufrieden, es lief sogar außergewöhnlich. Die ganze Reihe bis hoch zur 630 wurde mindestens einmal verkauft. Die 415 ging natürlich besonders gut. Auch bei Dehler lief es gut.  Allerdings ist da das Nachmesse-Geschäft spannender. Die boot ist ein Indikator für die Saison. Das sieht jetzt echt gut aus”, freut sich Jörn Bock, der Marketingchef.








Doch nicht nur bei Großserienherstellern, sondern auch im Premiumsegment macht sich Zufriedenheit breit.  „Sehr gut! Gute Leute, gute Kontakte und eine 57 und 62 CS verkauft. Prima, doch? Düsseldorf ist eine sehr wichtige Messe für uns”, fasst Marcel Offereins, Salesmanager von Contest Yachts zusammen.








We gesagt nicht nur die Werften sind zufrieden. Auch die Ausrüstung lief gut: „Das war wieder eine sehr gute Messe. Wir konnten ein Umsatzplus zum letzten Jahr erreichen und sind gerne in Düsseldorf. Es war keine Krise zu spüren! Elektronik und Papierkarten gingen richtig gut. Bei der Elektronik haben die Leute hier eher die teureren Geräten gekauft. In Hamburg waren mehr Schnäppchenjäger unterwegs", so Nico Tänzler, von Hansenautic (Seekarten und Elektronik):








Einen guten Gesamtüberblick hat Robert Marx von der Marx GmbH, dem Importeur von Yanmar-Motoren, denn er ist zudem der Vorsitzende des Europäischen Bootsbauerverbandes und ebenfalls mit der boot Zufrieden: „Die Messe ist gut gelaufen, besser als erwartet sogar. Wir hatten gute Verkäufe. Auf der Bank bekommt man 0,5 Prozent Zinsen für sein Geld, da geben die Leute das Geld offenbar lieber für Sachwerte aus, mit denen man Spaß haben kann”.








Jetzt haben alle Zeit, die neu erworbenen Ausrüstungsgüter und Yachten zu bauen, zu installieren und auszuprobieren, bevor es in nur acht Monaten mit der nächsten Messesaison wieder losgeht. Hoffentlich knüpft sie dort an, wo die just vergangene endete.




Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung der YACHT, Europas größtem Segelmagazin.

 

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