Ruhestand geht anders. Der umtriebige Schmidt ist nach kurzer Abstinenz aus der Branche wieder präsent und hat eine neuen Marke namens Michael Schmidt Yachtbau gegründet. Den Beginn macht eine 80-Fuß-Yacht, konstruiert von Brenta Design/Lorenzo Argento und einer Gestaltung durch den englischen Star-Architekten Sir David Chipperfield.

Viel Deck, viel Aufbau und Steuerstand mit  Aussicht

Viel Deck, viel Aufbau und Steuerstand mit
Aussicht

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Das puristische wie voluminöse Boot zeigt ein neuartiges Decksdesign. Achtern gibt es eine große Seeterrasse mit eigenem Zugang zur Master-Kabine, die fast ein Drittel des Innenraums einnimmt. Die Plicht selbst liegt eingefasst vom Aufbau und ließe sich als Mittelcockpit bezeichnen. Das Deck verläuft über drei Ebenen. Eine Version mit Achtercockpit und eine mit Deckssalon ist ebenfalls in Planung. Optisch wie technisch soll das Boot einfach gehalten werden, um Gewicht zu sparen und den Wartungsaufwand zu reduzieren. Die Brenta 80 soll sich von kleiner Crew segeln lassen.





Einfach (und) groß: Unter Deck herrscht aufgeräumter Luxus

Einfach (und) groß: Unter Deck herrscht aufgeräumter Luxus


Rumpf, Schotten, Bodengruppe und Deck sind aus Carbon-Composit gefertigt. Die äußeren Lagen des Rumpfes bestehen jedoch aus dem unempfindlicheren E-Glas. Das Boot wird im Vakuumverfahren hergestellt und in einem Ofen ausgehärtet. Die Compositarbeiten kommen von der polnischen Werft Regayacht, die durch ihre Tätigkeit für die Marken Mylius und Vismara über große Erfahrung verfügt. Der Ausbau stammt von einem weiteren Zulieferer.









Das Boot wird mit Carbonmast, Carbonbaum im Park-Avenue-Stil und Selbstwendefock ausgestattet. Auch der Ausbau erfolgt in Leichtbauweise aus lackierten oder furnierten Schaumplatten.









Die Pläne für die Brenta 80 und weitere Details werden auf der boot Düsseldorf vorgestellt (Halle 7a, Stand C 7).






Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung der AYacht logo Europas größtem Segelmagazin

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