Die Briten von Hakes Marine firmieren nun auch im südostchinesischen Xiamen, wo sie eine Partnerschaft mit Hudson Yacht and Marine eingegangen sind. Gebaut wird in der gleichen Fertigungsanlage an der Bucht von Weitou, in der auch Gunboat-Fahrtenkats entstehen. Diese seit vier Jahren bestehende Werft verfügt über ca. 200 Angestellte, eine Werksfläche von etwa 35000 Quadratmetern und eine 18 Meter lange fünfachsige CNC-Fräse.

HH 42: Klare Linien, aufgeräumtes Cockpit aber keine spektakulären Innovationen



Neben dem SL33 Hochleistungskat, ein Morrelli-Melvin-Design, das AC-Teams als Trainingsplattform nutzen, wird schon bald die HH 42 vom Band laufen. HH steht dabei übrigens für Hudson Hakes. Dabei handelt es sich um einen schnellen Kohlefaser-Monohull, dessen Linien von Deutschlands Paradedesigner Judel/Vrolijk & Co stammen. Das Boot ist für In- und Offshore Regatten ausgelegt (wie z.B. Fastnet, Syndney-Hobart) und soll auch unter IRC- bzw. HPR-Ratings mitmischen können.

Um verschiedenen Eignerwünschen und Segelrevieren zu entsprechen, werden für die HH 42 eine Reihe von Optionen angeboten, wie z. B. Hubkiel, einziehbarer Propeller, Radsteuerung, Kohlefaserrigg und verschiedene Beschlags- und Winschkonfigurationen an Deck.

Unaufgeregt: Die HH42 hat ein schmales Spatenruder, einen T-Kiel (mit Hub-Option), und einen fixen Kohlefaser-Rüssel. Doch den im Moment modischen Knickspant lässt sie vermissen



Die Auslieferung der ersten HH42 steht im Frühjahr 2013 an, danach soll es mit der HH 47 schon bald die nächste Premiere geben.

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