Die Bolzerei mit schnellen Rennbooten beim sogenannten „Shootout” am Lake of the Ozarks im US-Bundesstaat Missouri hat Tradition. Geschwindigkeiten weit jenseits von 300 km/h sind dabei keine Seltenheit und generell geht das auf dem ruhigen Gewässer auch gut.



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Doch letzten Samstag, kurz nach 10:30 Uhr Ortszeit, kam es zu einem tödlichen Unfall, als eine brandneue 12,80 Meter lange Outerlimits kurz vor dem Ziel von einer leichten Bö erfasst wurde und mit dem Bug abzuheben begann. Das Boot, das zu dem Zeitpunkt mit knapp 290 Stundenkilometern unterwegs war, stieg wie ein startendes Flugzeug steil in die Luft auf, bevor es sich mehrfach rückwärts und seitwärts überschlug und mit dem Deck nach oben wieder aufs  Wasser knallte.


Bildschirmfoto 2014-08-27 um 7.59.04 AM


Bei dem spektakulären Vorfall wurden beide Insassen verletzt. Während Bootseigner und Steuermann Joel Begin aus Quebec in Kanada nur leichtere Blessuren davontrug, musste der 44-jährige Throttleman, Michael Fiore aus Bristol, Rhode Island, der auch die Outerlimits-Werft besitzt, per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden, wo er später seinen Verletzungen erlag.

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