Noch fehlt die offizielle Bestätigung durch die Werft. Aber nach YACHT-Informationen werden die Greifswalder Bootsbauer auf der Hanseboot in guter Tradition einen Coup präsentieren wie weiland beim Firmenstart.

Erste Fotos der Varianta 37

Erste Fotos der Varianta 37 Foto: YACHT

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Vor genau 20 Jahren war es die Hanse 291, die als "Preishammer" für 44.444 Mark für Aufsehen in Hamburg sorgte. Jetzt soll die Varianta 37 Ähnliches bewirken, ein modernes Fahrtenboot von gut elf Meter Länge. Möglich, dass sie zur Einführung für 77.777 Euro angeboten wird. Wesentlich mehr als 80.000 Euro werden es auf keinen Fall, sagen Quellen aus dem Umfeld des Unternehmens. Die Fotos zeigen enge Verwandtschaftsgrade zur Varianta 44. Der Kajütaufbau ist auffällig einfach gehalten, nur zwei Fenster pro Seite, keine Sicken, kaum Kanten sprechen für eine Gestaltung, die den engen Kostenvorgaben folgt.


Dass es sich um einen neu konstruierten Rumpf handelt, erscheint fraglich. Wahrscheinlicher ist, dass die Varianta 37 auf der erfolgreichen Hanse 370/375 basiert. Dafür spricht nicht zuletzt der Steven mit ausgeprägtem U-Spant und die Cockpitgestaltung. Die Varianta verfügt weder über Kimmkanten noch über doppelte Steuerstände. Dafür ist das Rad sehr groß, der Heckspiegel lässt sich schließen.

Anders als die Varianta 44, die bei ihrem Verkaufsstart nicht einmal über einen Kühlschrank verfügte, soll die 37er dem Vernehmen nach kein über die Maßen abgespecktes Discountboot sein, sondern ein vollwertiges Fahrtenschiff zum fairen Preis. Bestätigen sich die Informationen der YACHT, wird die Varianta 37 fraglos der Publikumsmagnet auf der Hanseboot werden.


Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung der YACHT, Europas größtem Segelmagazin

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