Sie ist zwar „nur” ein Einstiegsmodell, doch die neue Sherpa der italienischen Werft Arcadia Yachts war ein Blickfang in der Halle 6 auf der Düsseldorfer Messe. Es handelt sich dabei um einen Verdränger der bei einer Länge von 16,80 m mit 5,50 m auch überdurchschnittlich breit ist, womit dem Kunden an bzw. unter Deck auch extrem viel Raum geboten wird, wie auch unser Tester Dieter Wanke beim Rundgang feststellte:

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Wie dieser genutzt werden kann, hängt ganz vom Verwendungszweck ab, ob man nur in der Wärme schippert oder am Wochenende oder ob es auch auf länger Tour gehen soll, in höhere Breiten und unabhängig vom Wetter. Denn Arcadia kann die Sherpa mit zwei verschiedenen Aufbauten liefern, mit offenem Achterdeck oder geschlossenem Salondeck und mit bis zu drei Kajüten. Allein das Cockpit misst mehr als 40 Quadratmeter und die Flybridge wird von elektrischem Fenstern per Kopfdruck vor Wind und Wetter geschützt.

Arcadia+55+004+TC

Offenes Achtercockpit mit viel Platz zum Faulenzen in der Sonne



Arcadias Presseabteilung weist auch darauf hin, dass die Yacht im ökologischen Sinne vorausdenkend konzipiert worden sei, denn sie verfügt 3,5 KW Solaranlage, Grauwasserbehandlung, Öko-Antifoulinganstrich und ein Verbrauch von 43 Litern Diesel pro Stunde bei 12 Knoten Marschfahrt. Ebenfalls vorgesehen ist ein Hybrid-Antrieb. Und wem die Sherpa dennoch zu knapp und zu bieder geraten ist, findet bei Arcadia auch größere Modelle aus GFK, die 85 bis 115 Fuß (26 - 35 m) lang sind.

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Dieser Artikel erschien ursprünglich am 23. November 2015 und wurde aktualisiert.

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