Das langfahrtfähige Fahrtenboot ist wieder von Germán Frers konstruiert, der bereits seit zwei Dekaden für die Finnen tätig ist. Laut Werfteigner Leonardo Ferragamo passt die neue 54er ideal zu den Markenwerten, die einst der Gründer Pekka Koskenylä mit der Swan 36 definierte: "Eleganz, Leistung, Zuverlässigkeit und der Blick für Details und zeitloses Design."

Moderner Rumpf, große Fenster, aber eindeutig eine Swan

Moderner Rumpf, große Fenster, aber eindeutig eine Swan

Anzeige



Mit dem neuen Boot langt die Palette von Nautor von eben 54 bis derzeit 115 Fuß. In der Vergangenheit hatte die Werft aus Nordfinnland verstärkt auf sehr sportliche oder große Designs gesetzt. Die Neue wird dagegen eine moderate Verdrängung aufweisen und zwar mit einem Hochleistungskiel aus Blei ausgestattet sein, sie ist aber auch mit variablem Tiefgang und doppelten Rudern zu haben. Der Segelplan ist auf Leistung und einfaches Handling ausgelegt. Das Decklayout macht die Handhabung durch eine kleine Crew möglich; die Winschen sind dafür in der Nähe der Steuerstände montiert. Das Heck öffnet durch eine große Badeplattform. Ebenso zeitgemäß sind die vielen und großen Fenster in Rumpf, Aufbau und Deck. 

Die Kabinen sind in Längsrichtung verteilt

Die Kabinen sind in Längsrichtung verteilt



Der Ausbau soll besten Wohnkomfort auch unter Segeln bieten und erfolgt in Eiche. Es wird drei reine Wohnkabinen geben, die der Eigner liegt im Vorschiff, Gäste sind zentral und im Heck untergebracht. Eine weitere Kammer nimmt technisches Großgerät auf und kann als Crewkabine dienen. Die Pantry soll auch seetauglich sein. Der Rumpf wird als Volllaminat mit Vinylesterharz ausgeführt, das Deck als Sandwich mit geschlossenporigem Schaum als Kernmaterial.

Die Rumpfform zeigt sich fast traditionell

Die Rumpfform zeigt sich fast traditionell



 

Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung der AYacht logo Europas größtem Segelmagazin

Anzeige