Sperrholz-Racer aus Holland
Die Holländer von Waarschip sind mit der 700 LD erstmals auch mit einen echten Racer am Start. Den Selbstbausatz gibt aber es nicht mehr
April 16, 2012
Der 7,00 Meter lange und 2,50 Meter breite Racer erhält einen leistungsorientierten T-Kiel mit 1,55 Meter Tiefgang sowie ein eingebautes Spatenruder. Stattliche 32 Quadratmeter Segelfläche sollen das nur 1150 Kilogramm leichte Schiffchen auf guten Speed beschleunigen. Für den Raumwindkurs werden zudem 50 Quadratmeter Gennaker am ausfahrbaren Bugrüssel gefahren. Damit soll das Waarschip 700 LD schon bei mittleren Windstärken in Gleitfahrt kommen.

Waarschip 700 LD. Grafik: Werft
Das Boot aus Holland ist als Multi-Knickspanter aus Sperrholz mit Epoxidverstärkungen gebaut. Den für Waarschip typischen Selbstbausatz will die Werft allerdings nicht mehr anbieten. So soll die durchgehende Qualität und das Einhalten der technischen Daten gewährt bleiben. Denn das Waarschip 700 LD soll sich als neue Sportboot- Einheitsklasse durchsetzen, so die Zielvorgabe.

Waarschip 700 unter Deck. Foto: Werft
Unter Deck bietet das Boot nicht viel. Der spartanische Innenausbau reicht aber zum Übernachten mit bis zu vier erwachsenen Personen. Der Preis wird mit 45.000 Euro angegeben. Regattaklar mit Straßentrailer, Elektronik und Laminatsegeln summiert sich die Kostenrechnung auf etwa 60.000 Euro.

Waarschip 700 LD am Trockenen. Foto: Werft
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