Der globale Bootsmarkt ist in den vergangenen Jahren merklich gewachsen - so wie auch das finnische Unternehmen Sarins Båtar Oy AB, das sich unter dem Namen Minor auf die Konstruktion und den Bau von sportlichen Allwetterbooten spezialisiert hat. Das in Kokkola an der finnischen Westküste  ansässige Familienunternehmen beschloss, sich aus Gründen der internationalen Wettbewerbsfähigkeit von seinem etablierten Markennamen zu verabschieden und firmiert künftig unter der Bezeichnung Sargo.

Früher Minor, jetzt Sargo: Allwetterboote aus solider finnischer Produktion

Früher Minor, jetzt Sargo: Allwetterboote aus solider finnischer Produktion



Bei der Finnboat Show in Nauvo wurde am Montag der Namenwechsel bekannt gegeben. „ Sargo schlägt eine Brücke zwischen unserer Vergangenheit und unserer Zukunft”, sagte Edy Sarin, der das Unternehmen 1967 gründete. Der neue Markenname verbinde das firmeneigene Know-how mit einer Zukunftsvision für umweltbewussten Bootssport, so Sarin weiter.

Er ist ein Amalgam aus einem Teil des Familiennamens Sarin und des englischen Verbs go, bzw. von der Brassenart Diplodus Sargus hergeleitet, die im Mittelmeer, im Atlantik und in Teilen des Indischen Ozeans vorkommt.

Auch unter dem neuen Namen wolle das Unternehmen auf bekannte Stärken setzen, hieß es: Neben den durchdachten Details der Boote handelt es sich dabei in erster Linie um Fertigungsqualität, Sicherheit und sportliche Fahreigenschaften selbst bei rauem Wasser und starkem Wind.

 


 

Dei augenblickliche Angebot umfasst neun Modelle von 25 bis 36 Fuß. Seit Gründung der Werft wurden etwa 2000 Boote gebaut, von denen die überwiegende Mehrheit für den Export bestimmt ist. Der Vorjahresumsatz lag bei etwa 8 Millionen Euro.

 

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